Trinneer spricht über das Ende von "Enterprise"
10.04.2007 Der Schauspieler war bei GateWorld im Interview und erzählte von seinen Rollen bei "Star Trek" und "Stargate".
Hier sind ein paar Auszüge aus dem Gespräch, die auch bei TrekWeb zu finden sind:
GateWorld: Idealerweise würde jetzt gerade an der siebten "Enterprise"-Staffel gedreht werden, die wahrscheinlich die Letzte gewesen wäre. Wie denken Sie jetzt über die Serie, drei Jahre nach der Absetzung? Sie hatten ja einige Zeit zum Nachdenken.
Connor Trinneer: Ja, es ist immer noch die außergewöhnlichste Erfahrung, die ich bislang in meiner beruflichen Karriere gehabt habe. Vor der Kamera jetzt, nicht auf der Bühne. Das sind unterschiedliche Sachen. Rücklickend bin ich mit der Serie großgeworden. Ich weiß was ich mache und ich fühle, dass ich etwas zu geben habe.
Vor "Enterprise" gab es immer eine Art Angst, die jetzt nicht mehr da ist. Vor dem Unbekannten. Jetzt ist nichts wirklich mehr unbekannt für mich. Da ist nur eine Kamera, da bist du und da ist jemand, mit dem du sprichst. Das habe ich gelernt. Und darauf bin ich sehr stolz. Darauf blicke ich zurück. Ab und zu gucke ich mir noch Folgen an. Ich denke, dass die Geschichte freundlicher mit unserer Serie umgehen wird, als es die Gegenwart macht. Das denke ich.
GateWorld: Es lag also nicht an "Enterprise". "Star Trek" selber wurde zu teuer für das, was sie für das Geld bekamen?
Trinneer: Kann sein. Ganz ehrlich, es könnte "Enterprise" gewesen sein. Sie hätten sagen können: "Wir mögen das nicht." Sie haben es probiert, aber es hat nicht funktioniert. Aber ich denke nicht so. Als es dann zu Ende war, war es zu Ende. Wie bereitest du dich darauf vor? Das ist wie am letzten Schultag. Leute mit denen du so viel Zeit verbracht hast, die du wirklich kennengelernt hast. Die siehst du nicht mehr so oft, wenn überhaupt. Das dauerte eine Weile. Das hat ein paar Wochen gebraucht, bis man seine Gefühle alle geordnet hatte.
GateWorld: "Ich arbeite nicht mehr!"
Trinneer: Ja, genau. Aber, um ehrlich zu sein, es war übel. Uns wurde allen gesagt, dass es sieben Jahre dauern würde und wir alle dachten "Das ist unser Freifahrtschein." Und gleichzeitig, vier Jahre lang, im Syndicat, das ist außergewöhnlich. Das passiert nicht sehr oft. Das haben nur eine Handvoll Serien im Fernsehen gemacht. Wir werden ewig Bestand haben.
Das komplette Interview können Sie bei
GateWorld nachlesen.
Außerdem gibt es das Interview als 39minütiges Video. Zum Betrachten benötigen Sie QuickTime 7.0 oder höher.
(uw)
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