Also, ich habe vorgestern "Homcoming" zu Ende gelesen und muss da jetzt einfach mal was zu sagen...
Star Trek Voyager:
Homecoming
Also, ganz ehrlich, ich persönlich hatte mir mehr von dem Buch erwartet. "Homecoming" beginnt quasi an der Stelle, an der Endgame aufgehört hat. Die Voyager wird zurück zur Erde gebracht. Alle müssen ihren Bericht von der Reise abgeben und alles wird genau untersucht. Auf der Erde gibt es eine Willkommensparty und man erfährt auch was die Crew nach der Heimkehr so macht. Wobei ich finde, das dieser Teil, obwohl natürlich weniger als in Endgame, viel zu kurz kommt. Was mich auch total gestört hat ist, das Christie Golden, die Autorin, eine totale Harry Kim Fixierung zu haben scheint. Ganze Kapitel hat seine Freundin Libby für sich allein beansprucht, die wahrscheinlich viel besser genutzt worden wären, hätte man sie für die Führungsoffiziere verwendet. Darüber hinaus fand ich das was nach der Heimkehr passiert ist manchmal wirklich unrealistisch und schwer nach zu vollziehen. Beispiel: Janeway und Mark. Sehlehnruhig beginnt sie eine Freundschaft mit ihm und verbringt Zeit mit ihm und seiner lieben Frau und seinem Tollen Sohn in seinem schönen Haus. Ich meine, das sind alles Dinge die sie eigentlich hätte haben sollen. Im Normalfall wäre es ihr lieber Mann, ihr toller Sohn und ihr schönes Haus gewesen. Ich finde es einfach unrealistisch, das sie laut Buch darüber nicht mal nachdenkt. Ich kann mir nicht vorstellen das da kein bisschen Bedauern oder Verärgerung mitgeschwungen ist.
Ein anderer Punkt ist (aber das werden viele anders sehen), von mir aus hätte sich das komplette Buch ausschließlich um die Führungsoffiziere und ihren Neuanfang zurück in der Heimat drehen können. Ich hätte wirklich keinen Feind oder ein riesen Problem in diesem Buch gebrauch. Auf einmal wird der Doc verhaftet, weil er an einem großen Holostreik beteiligt sein soll. Dann werden Seven und Icheb inhaftiert, weil man sie dafür mitverantwortlich macht, das nach und nach die gesamte Erdbevölkerung quasi im Schlaf assimiliert wird. Es gibt in diesem Buch einen super fiesen Admiral, der absolut unsternenflottig ist. Sowieso hatte ich andauert das Gefühl, das sich da ganz schön viele Leute nich so verhalten haben, wie ich mir das im 24. Jahrhundert vorstelle, bzw. wie Star Trek das sonst zeigt. Die Leute waren absolut undemokratisch und engstirnig und ach was weis ich...
Also, ich gebe hier jetzt besser keine Wertung ab. Ich denke, über dieses "Ding" muss jeder sein eigenes Urteil fällen. Vielleicht hat es ja auch einem Anderen total gefallen. Wehre ja sicher auch nett hier noch mal eine Kritik zu sehen, die anders ausfällt.



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Um ehrlich zu sein war ich mehr mit dem Internet, PC Spielen, und Serien (Battlestar Galactica, Stargate...) beschäftigt, als das ich Lust gehabt hätte zu lesen. Aber nun, da ich mich dieses Jahr wieder mehr mit Star Trek beschäftigt habe, kommt so langsam wieder die Lust zurück. Für mich ist die Überwindung mal anzufangen dabei wohl auch größer, als das eigentliche lesen selbst. Wenn ich einmal drinn bin, und das Buch spannend ist, dann lese ich das auch relativ zügig durch.
Leider hab ich nicht ein einziges Star Trek Buch dort gefunden. Falls ihr welche finden solltet, dann sagt hier bitte bescheid welche Ladenkette sie hat. Die Preise für Bücher sind ja in den letzten Jahren (wie alles andere) ebenfalls etwas angestiegen. Mittleweile muss man schon um die 12,- bis 14,- € für ein neues Star Trek Buch berappen.


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