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Thema: Battlestar Galactica

  1. #191
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    Es gibt noch viele zu viele offene Fragen die man teilweise schon vergessen hat, gerade in der zweiten Staffel war da glaub ich noch einiges offen.

    Die Opernhausstory denke ich wird vergessen da bin ich mir fast sicher Starbug auch. Dying Leader wird erst in den letzten Folge behandelt und ich hoffe das vergessen sie nicht sonst leisten sie sich wirklich nen dicken hund...

    Also wenn ich ehrlich bin sind die Punkt die allein du aufzählst schon viel zu viel für 2-3 Folgen effektiv kann das nur in der letzten folge abgehandelt werden weil ich denke die nächst Folge wird voll und ganz für die Rettung von Hera draufgehn.
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  2. #192
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    Hier mal der Trailer fürs Finale vom kanadischen Sender Space (ohne neue Szenen):

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=b4ojSRvQZlI&feature[/youtube]

    Und hier der Trailer vom britischen Sender Sky1 (ebenfalls ohne neue Szenen):

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=yVIuUN9OXZ8&feature[/youtube]

  3. #193
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    So nu war es soweit. Das letzte Kapitel von Battlestar Galactica wurde heute Nacht aufgeschlagen. Und was soll ich sagen. Ich schwanke zwischen genial und "was um GOTTES Willen hat Ronald D. Moore da geraucht??" Bitte nicht weiterlesen wenn ihr euch die Spannung erhalten wollt.

    ES FOLGEN MASSIVE SPOILER!!!

    Die Folge Daybreak Teil 2 geht da weiter wo sie letzte Woche aufgehört hat. Nämlich mit Flashbacks auf den Kolonien. Da siht man wie Adama, Tigh und Ellen die Pensionierung feiern. Zurück im hier und Jetzt geht es weiter. Man sieht wie sich die Galactica auf den Angriff auf die Kolonie vorbereitet. Wunderschöne Kamera Arbeit und intensiv von allen Akteuren gespielt. Man fühlt sich echt hineinversetzt in die ganze Story. Erinnert das ganze an Nemesis. Die Galactica springt und landet direkt in der Hölle. Wie erwartet feuert die Kolonie mit allen was sie hat auf die Big G.
    Dann kommt ein Schachzug der widerum an den letzten Star Trek Film erinnert. Adama rammt mit der Galactica die Kolonie. Auf der Kolonie besinnt sich Boomer und rettet Hera vor der Sezierung.
    Von der Galactica aus werden Stosstrupps in die Kolonie geschickt. Der Stosstrupp mit Helo und Athena treffen auf Boomer und die kleine Hera. Boomer übergibt Hera und wird dannach von Athena erschossen. Das war das erste Mal wo ich dachte muss das jetzt sein?
    Dannach büchst Hera aus und wird von Roslin vor einem zylonischen Stosstrupp der von Cavil angeführt wird gerrettet.
    Auf dem Battlestar treffen Baltar und Caprica six aufeinander. Beide im Kampfoutfit. Sie küssen sich. Da tauchen Head Six und Head Baltar gleichzeitig auf. Baltar und six nur ungläubig "kannst du sie sehen?"
    Hera büchst wieder aus und wird von Baltar und Six gefunden. Hier wird wieder die Storyline ums Opernhaus wieder aufgenommen. Baltar Six und Hera schlagen sich zum CIC durch. Dort angekommen dringt Cavil mit seinen Cylonen ein. Er kann Hera in seine Gewalt bringen.
    Die Final Five versprechen Cavil im die Auferstehungs Technologie zu geben und es kommt zum Waffenstillstand. Dazu müssen sich die FF aber zusammenschliessen. In diesem Moment erkennt Tyrol wer Cally ermordet hat nämlich Tory. Er greift Tory an und die Ereignisse überschlagen sich. Mit den Worten von einem Zylonen " das ist eine Falle" kommt es zum Schusswechsel, Wo in der Folge alle Anhänger Cavils getötet werden. Cavil selber begeht Selbstmord. Tory wurde von Tyrol Erwürgt und bricht tot zusammen.
    Die Kolonie fängt wieder an zu feuern.
    Adama befiehlt Starbuck die Galactica springen zu lassen da erkennt sie das die "Melodie" Sprungkoordinaten sind. Sie löst den Sprung aus.
    Ein schwer getroffener Raptor mit toter Besatzung löst sein Raketen Arsenal aus und vernichtet die Kolonie.
    Sprung komplett. Man sieht das dieser der alten Dame gar nicht gut getan hat. Sie bäumt sich auf und man denkt das wars. Sie kann sich aber noch fangen.
    So und jetzt kommts. Die Flotte fliegt zum einzigen bewohnbaren Planeten im System und es ist "Trommelwirbel" unsere Erde!
    Dort angekommen werden erkundungstrupps losgeschickt und finden primitives menschliches Leben: Doc Cottle meint nur sie währen genetisch zu uns kompatibel.
    Bill Adama fliegt mit einem Raptor und Roslin über das Land und zeigt ihr den Planeten wobei Roslin stirbt. Er begräbt sie unter einem Steinhaufen (ST 7 lässt grüssen) Kara und lee unterhalten sich, bei diesem Gespräch löst sich Starbuck Quasi in Luft auf.
    Anderson wird mit den Navcomps der Flotte verbunden und er fliegt sie samt der Galactica in die Sonne
    Die Menschen der Kolonien siedeln auf der Erde. Und die jetzt freien Centurions fliegen ab.
    Und dann das Finale. 150.00 Jahre in der Zukunft. Man sieht RDM an einem Zeitungsstand stehen in der Hand eine Zeitschrift in der geschreben ist das man den quasi ersten Menschen in Tansania gefunden hat.
    Head six und Head Baltar stehen hinter ihm und diskutieren darüber ob sie diese Zivilisation auch untergehen lassen sollten wie die Kolonien. Schliesslich währe sie ja auch so dekadent geworden. Baltar meint nur er überlegt es sich als Gott hat man ja so seine Freiheiten.
    ENDE
    So ich weiss nicht was ich von diesem Ende halten soll. Die Folge an sich ist klasse über weite Teile. Mich stört einfach nur das RDM hier voll die Religions/Gott Karte ausspielt. Ich hätte mir da doch eine etwas weltlichere Erklärung gewünscht. Der wie ich sage Twist of Fate
    war die Ankunft in unserem Sonnen System. Das war schon ne ziemliche Kröte die uns RDM zum schlucken gab.
    Ich hätte nicht gedacht das es sowas wie ein Happy End jetzt gegeben hat. Naja Happy End?
    Unsere Helden (die die noch da sind) finden sowas wie Frieden.
    Was mich aber am meisten stört ist das was sie mit Kara gemacht haben. Was war sie jetzt ein Geist ein Dämon oder ein Engel?
    Dafür liefert diese letzte Folge keine befriedigende Antwort. Vielleicht will man sich da noch was für den nächsten Fernsehfilm aufheben.

    Fazit: Action 10 Punkte als letzte Folge dieser erstklassigen Serie 7 Punkte
    "Lebe für nichts, oder stirb für etwas! Du entscheidest".
    John Rambo



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  4. #194
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    Da sich mein Zeitplan etwas verschob, konnte ich immer noch nicht das Finale gucken. Das wird jetzt aber nachgeholt!!! Man freu ich mich! Als erstes schau ich mir jetzt "The Last Frakking Special" an, und danach das Finale. Wenn ihr mal wissen wollt wie weit Fanliebe geht, dann schaut euch mal die Bilder von meiner kleinen persönlichen Frak Party an, die ich gerade gemacht habe:
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  5. #195
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    Also ich hab die Serie jetzt auch durch. Wie gesagt nicht weiterlesen wenn man es noch ned gesehen hat.


    Ok also der erste teil der Folge war ne durschnittliche BSG Folge viel Kampf bissel was unerwartetes wie das andocken der BSG an die Raum station (das haben sie von Nemesis gekalut ). Mehr will ich dazu nicht sagen ich spring jetzt mal weiter zur Erde.



    Ok ähm was soll man sagen sie kommen zu nem Zeitpunkt an wo man Hölenmenschen auf der Erde findet. Fande ich schon nicht so toll das nächste was ich nicht gut finde ist das man sich dazu entschliest alles Wegzuwerfen die ganze Kultur und alles mir kams so vor ok jetzt lasst uns Hölenmenschen werden.

    Dann das ende ich fand es zu lange, ok es war gut das man nochmal auf alle Charakter einging aber ich fand es war nicht gut gemacht es zog sich zu sehr. Aber vieleicht hat man das gebruacht nachdem man sich nun entschlossen hat sich zurück zu entwickeln.

    Dann was mich wirklich stört die entscheidungen der Leut warum verstreuen sie sich über den ganzen Planeten? Warum will jeder sein eigenes Leben führen ohne andere Menschen der Chef macht einen auf einsiedler Adama genauso ich find das nicht gut auf der BSG haben sie einen auf Familie gemacht und auf der Erde wollen sie dann nix mehr miteinander zu tun haben? Das schärfte fande ich aber mit Starbug husch und weg so kann man eine Storyline zu einem Charakter natürlich auch im wahrsten sinne des Wortes auflösen.


    Den schluss fand ich sehr geil da kann man nix sagen diese Wälder und dann sieht man NewYork mit der Musik und der Roboter von der Atmosphäre her sehr geil gemacht. Aber wirft Fragen ohne ende auf warum Lebt Gaius Balter noch ich dachte bisher er ist ein ganz normaler Mensch? Bei Six könnte man es noch erklären aber 1500 Jahre ohne Umfall und weiteste gehende ohen verschleiserscheinungen ? Dann das gerede um Kobol, Erde und die andere Erde?


    Das nächste die extrem vielen Sinlosen Stroy Lines, Hera? Ich weis nicht welchen Schlüssel das kinde hatte aber gebraucht hat man ihn in der Serie nicht. Das Opernhaus war ja mit verlaub genauso sinnlos und wurde nicht aufgelöst.



    Ich fand Staffel 1-2 am besten die dritte war ok die 4te nur die erste hälfte und die letzte hälfte haben sie irgendwie nicht gut gemacht. Die Serie hätte ein Happy End oder ein Bad End gebraucht und kein zwischen ding.



    Meine gedanken zur letzten folge?

    Ther is too much confusion her
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  6. #196
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    Das war ein frakking geiles Finale!!!

    Es gab Dinge die haben mir nicht so gefallen, Dinge auf die ich gerne ein paar konkretere Antworten gehabt hätte, aber im großen und ganzen war das ein würdevolles und emotional geladenes Finale! Mir hat es gefallen.

    Und wie geil war die Ankunft an unserer Erde! Die Witze von Roslin/Adama und am Ende nochmal von Head Baltar über die Erde waren herrlich! Das war so eine wunderbare Anspielung auf die Diskussionen der Fans.

    Der Schluss an sich war ja auch einfach nur klasse. Was für eine Verknüpfung mit unserer Realität! Hatte ich mir auch so in der Art vorgestellt. Netter Cameo von Ron Moore. Ist vielleicht auch etwas Eigenlob, aber das hat er sich verdient.

    By the way: Romo for President!?! Wie geil war das denn!? Die Logik soll mir da jetzt auch völlig egal sein, ich fands klasse!

    Auch geil wie die neuen gegen die alten Toaster gekämpft haben.

    Bei dem Ramm Manöver der Big-G kam mir auch sofort "Star Trek - Nemesis" in den Sinn! Und die Grab Szene am Schluss, hat doch sehr an "Star Trek - Treffen der Generationen" erinnert, wo Moore ja zufällig auch drann beteiligt war.

    Und...

    Ich glaube ich könnte jetzt noch ne Weile so weitermachen.

    Der Podcast fürs Finale ist jetzt übrigens online!

    421-423 – Daybreak, Parts 1-3

    Ich denke ich werde ihn mir jetzt erst mal anhören (und auf ein paar Antworten, wenigstens Erklärungsversuche hoffen!), währenddessen das komplette Finale zum zweiten mal schauen, und mich danach mal hier an einen längeren schrifftlichen Kommentar machen. Dabei bin ich momentan voll müde. Zu wenig Schlaf.

  7. #197
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    Schlecht fand ich es auch nicht war ne sehr gute Folge nur hatte etwas viele Löcher ... Ich warte jetzt mal bis ich ne Deutsche Tonspur bekomme 85% verstehe ich zwar aber an einigen stellen verstehe ich die Sprache akustisch irgendwie ned mir fehlt da glaub ich etwas die Übung bei Enterprise gings besser
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  8. #198
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    Ich kam leider immer noch nicht dazu meine Gedanken zum Finale mal schriftlich festzuhalten. Kommt aber noch. Dafür hat allerdings Ron Moore mittlerweile Mareen Ryan ein letztes Interview gegeben, in dem er das Finale aus seiner Sicht erklärt.

    Sehr interessant das ganze. Ich kann Ron Moore in allen Punkten irgendwie nur zustimmen.

    Ron Moore erklärt "Daybreak", Teil 1 und 2

    Quelle: Caprica City



    Zum letzten Mal hat sich Maureen Ryan von der Online-Ausgabe der Chicago Tribune mit dem Drehbuchautor der aktuellen Folge von "Battlestar Galactica" unterhalten und wichtige Fragen gestellt, die auch die Fans beschäftigen.

    Ron Moore, der Drehbuchautor von "Islanded in a Stream of Stars" und Produzent der Serie, hat sich mit ihr unterhalten und stand ihr für Fragen und Antworten zur Verfügung.

    Vorsicht vor massiven Spoilern zur letzten Folge!

    Maureen Ryan: Ich glaube, das, was mich wirklich vom Finale überzeugt, war, dass es Hoffnung gibt.

    Ron Moore: [Er lacht] Ich glaube, es gab einige Leute, die sich auf das nihilistischste Finale aller Zeiten vorbereitet haben.

    Maureen Ryan: ''Es werden alle sterben, richtig?''

    Ron Moore: Ich weiß.

    Maureen Ryan: Das ist die totale Überraschung - dass die Serie mit einer hoffnungsvollen Aussicht endet.

    Ron Moore: Ja, das stimmt. Das ist die finale Wendung - dass alles gut wird.

    Maureen Ryan: Ich würde gerne über die Sache mit der zweiten Erde reden. Als ich das sah, musste ich erstmal inne halten.

    Ron Moore: Das wurde in die Serie geschrieben, als wir beschlossen haben, die Erde zu erreichen. Das war schon immer der Plan - zur Erde zu gelangen, zu sehen, dass sie in Trümmern liegt und dann zu überlegen, wo um Gottes willen man jetzt hin soll. Wir wollten die Zuschauen auf diese weitere Reise mitnehmen und sie die Erde vergessen lassen, sie sollten nicht daran denken. Denn das Konzept der Serie war einen Ort zu finden, den man Erde nennen kann.

    Wir wollten das den Zuschauern also präsentieren, bevor sie überhaupt damit rechnen und damit einen Tiefpunkt kreieren, so dass die Leute denken, ''Oh nein, und was jetzt?''. Die Zuschauer sind abgelenkt. Wir wollten die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Charaktere lenken, so dass sie nicht mehr damit rechnen, dass noch irgendetwas positives passieren würde.

    Und ganz am Ende, im letzten Augenblick, einen Moment der Hoffnung zu haben, etwas, an das man sich klammern kann, etwas, das ihnen gibt wonach sie so lange gesucht haben, und nicht nur ihnen, auch den Zuschauern.

    Maureen Ryan: Und so ist die Erde also eine Hommage an die andere Erde, die erste.

    Ron Moore: Ich fand das interessant. Das ist nicht die Original-Erde. Wir leben sozusagen auf einer Hommage an die Erde. Sie kamen her und wollten versuchen, eine Lektion von den Geschehnissen auf der Original-Erde zu lernen und aus dieser Erde eine bessere Geschichte machen.

    Maureen Ryan: Die Frage ist also - haben sie ihre Lektion gelernt?

    Ron Moore: Genau. Die Serie konnte diese Frage nicht beantworten. Es kam mir für die Serie nicht richtig vor, wie bei vielen anderen Dingen, eine definitive Antwort zu geben. Genauso wenig wie die Serie eine Antwort zum Thema Terrorismus, den Irak, zu Sicherheit und Freiheit gegeben hat. Sie bringt einen soweit, dass man eine Möglichkeit und Hoffnung hat, aber man kann nicht sicher sagen, dass alles gut wird.

    Maureen Ryan: Ich habe mir nochmal die letzten Szenen aus ''Crossraods, Teil 2'' angesehen, und das letzte Bild, das wir sehen, sieht sehr nach einem Planeten aus, der der Erde sehr ähnlich sieht. Wie passt das zu dem, was wir in ''Daybreak'' sehen? Können Sie mir das genau erklären?

    Ron Moore: Das war sehr genau durchdacht. Der Planet, den Sie am Ende von ''Crossroads'' sehen, ist der Planet, auf dem wir jetzt stehen. Er beherbergt den Nordamerikanischen Kontinent, sowie den Südamerikanischen. Es ist sehr deutlich, wir wollten, dass jeder die Erde visuell sehr einfach identifizieren kann.

    Tatsächlich bringt Kara die Menschen zu beiden Erden. Einmal zu der Original-Erde, bei der wir, so wie sie in der Folge ''Revelations'' gezeigt wurde, darauf geachtet haben, dass man die Landmassen aus dem Weltraum nie so recht identifizieren kann. Wir wollten, dass die Zuschauer den Planeten als Erde erkennen und die meisten Leute gingen auch davon aus, aber wir wollten die Leute auch nicht komplett in die Irre führen, also sollte es auch nicht wie Nordamerika aussehen.

    Maureen Ryan: Kara war also auf der Erde. Auf der Original-Erde.

    Ron Moore: Sie war auf dieser Erde, ja.

    Maureen Ryan: Der gerösteten Erde.

    Ron Moore: Sie hat die Flotte dorthin geführt. Sie bringt uns dorthin. Das ist ein Teil der Erfahrung, an die sie sich erinnert. Sie erinnert sich daran, dorthin gereist zu sein, diesen Ort gesehen zu haben, und dann kehrt sie zu der Flotte zurück und sagt, dass sie wisse, wie man dorthin komme.

    Im Finale verbindet sie intuitiv die Musik mit den Koordinaten, gibt sie in den Computer ein und dann bringen uns diese Koordinaten zu der zweiten Erde, zu diesem Ort hier.

    Maureen Ryan: Sie müssen zugeben, sie haben uns schon ein bisschen hinters Licht geführt.

    Ron Moore: Ja, wir haben Ihnen den Kopf verdreht. Aber ich glaube, das liegt noch im Grenzbereich, ich denke nicht, dass das übertrieben irreführend war. Mit der Zeit akzeptiert man das sicher. Und natürlich wollten wir, dass die Leute erkennen, dass es diese Erde sein würde, aber wir haben nichts in die Serie geschrieben, das uns davon abgehalten hätte, das Finale so zu gestalten wie wir es wollen.

    Maureen Ryan: Irgendjemand oder irgendetwas hat diese Geschehnisse so geschehen lassen. Und sie haben das absichtlich offen gelassen.

    Ron Moore: Wir hatten das Gefühl, dass das Unendliche, das Göttliche, eine konkrete Terminologie nicht zulässt, von Natur aus nicht. Je mehr man versucht, genau auszudrücken, was es schlussendlich ist, desto weniger mysteriös, übernatürlich wird es. Und ich dachte, man kann nur so und so weit gehen. Man kann diese Präsenz anerkennen, man kann die Hand eines anderen anerkennen, und ich fand, dass die Serie das ungefähr so weit bequem zeigen konnte.

    Das war seit der Miniserie in die Mythologie der Serie eingebettet, so dass das ein Teil der Serie werden musste, und auf dieser Ebene musste es auch ein zufriedenstellendes Ende haben, aber ich wollte nicht einfach einen bärtigen Mann im Himmel oder irgendetwas in der Art das aussprechen lassen. Ich wollte es einfach ein bisschen mysteriös lassen. Und wie bei so vielen Dingen sind die Fragen interessanter als die Antworten.

    Wir wissen das irgendwie von Natur aus. Es wirkt, als wäre das ein roter Faden in der Mythologie, dass man das Göttliche nicht wirklich kennen kann. Man kann es erfahren, man kann es erleben, es können einem Dinge offenbart werden, aber man kann die Geheimnisse im Herzen dieser Sache nicht wirklich verstehen. Und je mehr man versucht, es zu definieren, desto weniger zufriedenstellend wird es. Wenn man erstmal so weit ist, dass man sich Gott als einen bärtigen Mann in den Wolken vorstellt, ist das alles kaum noch befriedigend.

    Baltars Rede in der CIC ist ausschlaggebend - ''Es gibt hier noch eine andere Macht, wir alle haben sie gefühlt, wir haben ihre Auswirkungen gespürt, wir wissen, dass sie um uns herum ist, wir wissen, dass sie uns genau jetzt umgibt, und wir müssen Vertrauen haben und darauf vertrauen, dass sie hier ist und daran glauben, dass sie existiert, auch wenn man nicht versteht, was sie ist und welche Motivation sie hat, wenn sie eine Motivation hat.''

    Maureen Ryan: Wie ich die Rückblenden verstanden habe, ging es darum, dass diese Menschen nach ihrem eigenen freien Willen wählen. Sie sind nicht nur Puppen an einem Faden.

    Ron Moore: Ja, ich denke das stimmt. Das gehört zu den großen Widersprüchen unserer Existenz, sozusagen. Es gibt Dinge, die begleiten uns ein Leben lang und lassen uns glauben, dass es so etwas wie Schicksal gibt, so etwas wie eine Vorhersehung. Und gleichzeitig ist auch der Glaube daran stark, dass wir unseren freien Willen haben und unsere eigenen Entscheidungen treffen. Diese beiden Theorien sind beinahe unvereinbar, es sei denn, man glaubt, dass es so eine Art Interaktion zwischen dem Schicksal und dem freien Willen gibt, die wir nicht genau erkennen können.

    Es scheint, als gäbe es etwas gemeinsames, unsere Existenz betreffend, das uns dazu bringt, an beide Ideen sehr stark glauben zu wollen. Wir wollen glauben, dass wir ein Schicksal haben, dass es vorhergesehen war, dass wir bestimmte Menschen treffen, dass wir einen Seelenverwandten haben, dass manche Menschen dazu geboren werden, bestimmte Dinge zu erreichen, dass bestimmte Dinge dazu bestimmt sind, zu geschehen, dass das in den Sternen steht. Und doch glauben wir auch, dass wir einen freien Willen haben und selbst wählen und dass die Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen, eine Bedeutung haben.

    Maureen Ryan: Sollen wir die Head-Charaktere als Repräsentanten dieser Entität - die wir nicht unbedingt als gut oder böse definieren - ansehen?

    Ron Moore: Ich glaube, zu den wenigen Dingen, die in der Serie von Anfang an klar gesagt wurden - Leoben sagt in der Folge ''Flesh and Bone'' aus der ersten Staffel, ''Wie lautet der erste Artikel des Vertrauens - ist das alles, was wir sind? Ist das alles, was ich bin? Ist da nicht noch irgendetwas?''' Und ich glaube immer noch, dass es ein wesentlicher Bestandteil der Menschheit ist, dass wir uns kontinuierlich fragen, ob das alles ist, was da existiert. Oder ob da noch mehr ist.

    Die Serie konnte nur soweit gehen, dass sie aussagt, ''Ja, es gibt noch mehr, aber man versteht vielleicht nicht, was es ist. Es gibt da draußen etwas, und es ist etwas, das man berühren kann, und es kann das eigene Leben beeinflussen, aber es widersetzt sich Religionen und Ideologien und Dogmen. Aber da gibt es etwas''.

    Maureen Ryan: Etwas, das sich aktiv einbringt.

    Ron Moore: Ja, irgendwie sind wir damit verbunden.

    Maureen Ryan: Haben Sie von Anfang an über diese Rückblenden nachgedacht, als sie angefangen haben, über das Finale nachzudenken?

    Ron Moore: Die kamen erst ziemlich spät. Erst, als wir die Geschichte entwickelt haben, als wir überlegt haben, wie sie Hera retten sollen. Wir hatten eine generelle Vorstellung davon - dass die Galactica einen unmöglich zu gewinnenden Kampf gegen die zylonische Kolonie kämpfen würde, Hera irgendwie retten würde und dann, als das Schiff kurz davor ist, zerstört zu werden, gibt Kara die Noten von ''All along The Watchtower'' als Sprung-Koordinaten ein, die uns dann zur Erde bringen. Wir wussten, dass das die generelle Richtung sein würde.

    Wir haben einen ganzen Tag damit verbracht, uns nur über den Plot Gedanken zu machen. Wie kann Lee landen? Wie bringen wir Kara mit rein? Welchen Korridor gehen sie entlang? Es ist frustrierend und nervig.

    Als ich nach Hause ging, war ich nicht besonders glücklich. Ich duschte und in der Dusche hatte ich diese Eingebung - es ging nie um den Plot. Das Tolle an der Serie waren immer die Charaktere. Am nächsten Tag habe ich folgendes im Autorenraum an das Whiteboard geschrieben: ''It's the characters, stupid.'' [Ihr Idioten, es geht um die Charaktere.] Ich sagte, lasst uns einen Plot erstellen. Es wird einen Plot geben, er wird gut sein, wir haben das bisher noch immer geschafft, lasst uns darauf vertrauen. Und lasst uns überlegen, was wir mit diesen Charakteren anstellen wollen.

    Ich sagte, dass ich ein paar Vorstellungen hätte, aber nicht wüsste, was ich mit ihnen anfangen soll. ''Ich stelle mir einen Mann in einem Haus vor, der versucht, mit einem Besen einen Vogel wegzujagen. Ich weiß nicht, wer er ist, aber ich mag diese Idee und es erscheint mit bedeutsam, also lasst es uns aufschreiben.''

    Ich glaube, es war David Weddle, der von Rückblenden sprach oder darüber nachdachte, Teile aus dem Leben der Charaktere zu zeigen, die wir nicht gesehen haben. In einem Teil des Finales ging es in unseren Köpfen immer um Anfänge und Enden. Es war das Ende der Serie, das Ende der Galactica, der Beginn eines neuen Lebens auf der Erde.

    Wir begannen, über die Miniserie zu reden und zu überlegen, wie die Charaktere angefangen haben, und wir sahen uns die ''Serien - Bibel'' an, die Hintergrundstories von Charakteren wie Laura enthält - ich habe die Geschichte mit dem betrunkenen Fahrer und ihren Schwestern da rein geschrieben, aber wir haben das nie benutzt. Wir begannen, über eine Struktur zu reden, die vier oder fünf Geschichten, in Rückblenden erzählt, beinhalten würde, und das sollte dann die eigentliche Geschichte im Vordergrund sein. Eigentlich ging es darum, wer diese Menschen wirklich waren und wie das ihr Ende beeinflusst hat. So dass man versteht, was aus ihnen geworden ist, indem man versteht, womit sie angefangen haben. All die Wege, die sie in den Rückblenden beschreiten, führen sie zu der Serie, und erzählen dem Zuschauer, wer sie am Ende waren.

    Als wir das erst einmal hatten, ergab sich der Rest von alleine. Der Plot war ziemlich geradlinig, es war aufregend und wir haben viel Geld ausgegeben. Es würde viel Bang und Boom geben und wir haben einfach darauf vertraut, dass das alles funktionieren würde. Und dann kam eben noch hinzu, wer diese Leute in den Rückblenden sein würden und welche Geschichten wir erzählen wollen.

    Maureen Ryan: Ich glaube, das hat der Entwicklung der Charaktere mehr Gewicht gegeben. Ich wurde ganz gefühlsduselig, als Baltar sagte, dass es nur um Ruhm ginge. Ich glaube, das hätte nicht die selbe Wirkung gehabt, wenn wir ihn nicht mit seinem Vater gesehen hätten.

    Ron Moore: Er hatte schon vor der Miniserie eine Existenz. Die Miniserie positioniert ihn als den Charakter Gaius Baltar, ein millionenschweres Genie und ein Playboy. Aber niemand besteht nur daraus. Jeder Mensch ist komplex und hat eine Familie, durchlebt Krisen und Dramen und Dinge, für die sie sich schämen. Wir sahen das als eine Chance, Baltar ein bisschen genauer zu betrachten, und...naja, Sie wissen schon, er ist ein Mensch. Und das war auch seine Reise.

    Maureen Ryan: Ich weiß, Sie lassen sich nicht davon beeinflussen, wie die Fans reagieren könnten, und dass sie das tun, was Sie für die Serie für richtig erachten, aber Karas Ende - sie verschwindet einfach so. Da wird es sicher viele Diskussionen drüber geben.


    Ron Moore: Oh ja, das wird kontrovers diskutiert werden. Es wird Leute geben, die das absolut hassen und denken, dass wir versagt haben. Wir haben unter uns Autoren darüber diskutiert. Ich habe lange darüber nachgedacht, und ich habe mehr oder weniger genauso geantwortet. Und je mehr ich mich darum bemühte, das zu definieren, desto weniger zufriedenstellend wurde es. Wir haben verschiedene Möglichkeit ausprobiert, haben gesagt, dass sie genau dieses oder jenes ist. Und jedes mal kam es mir uninteressant und umständlich herbeigeführt vor.

    Ich hatte das Gefühl, dass wenn sie wirklich mit dem Göttlichen verbunden ist, wenn sie etwas mit seiner Macht zu tun hat, mit dieser anderen Entität im Universum, dann reicht es, dass man weiß, dass sie damit verbunden ist und ihr Schicksal erfüllt hat. Sie hat uns an diesen Ort geführt, zu den beiden Erden, ehrlich, das reicht. Das sollte der eigenen Fantasie überlassen werden, den eigenen Nachforschungen. Die Zuschauer müssen die Lücken füllen, die wir übrig gelassen haben. Das ist meine Antwort, und ich bin sicher - ich weiß - dass die Leute darüber diskutieren werden.

    Maureen Ryan: Ich finde, dass es funktioniert hat, aber ich habe mich auch gefragt, ob sie die ganze Zeit über ein Head-Wesen war?

    Ron Moore: Das ist eine legitime Herangehensweise. Wir haben darüber diskutiert, und man kann das durchaus so auffassen.

    Maureen Ryan: Aber die Head-Wesen können nicht mit der normalen Welt interagieren, das trifft es also nicht genau.

    Ron Moore: Es ist anders, es passt also auch nicht genau in diese Kategorie.

    Quelle: Interview bei der Online-Ausgabe der Chicago Tribune

    Weiterführende Links:

    - Alle Maureen Ryan - Interviews
    - Thread zur Folge "Daybreak, Part 2"

  9. #199
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    BSG-Online-Filmabend ab 18 Uhr: Season 1 Triple Feature

    Quelle: Caprica City

    Nach vielen Wochen Pause laden heute wieder einmal CC-User zu einem "Battlestar"-Online-Filmabend ein, der in unseren Chat stattfinden wird. Einlass ist 17:45 Uhr.

    Auf dem Programm stehen diesmal gleich drei Folgen aus der ersten Staffel, nämlich "33 Minuten" (1.01 "33", 18 Uhr), "Meuterei auf der Astral Queen" (1.03 "Bastille Day", 19 Uhr) und "Ellen" (1.09 "Tigh Me Up, Tigh Me Down", 20 Uhr).

    Links: Online-Filmabende
    Kurzbeschreibung wie so etwas abläuft: Wir treffen uns alle im Chat von Caprica City (dafür müsst ihr bei CC allerdings angemeldet sein), und schauen dann zu den angegebenen Zeiten, die angegebenen Folgen (entweder per PC oder Fernseher, das bleibt jedem selbst überlassen - in meinem Fall wird es der Fernseher aufgrund meiner atuellen PC Probleme). Im Chat zählen wir per Countdown ein, so das alle gleichzeitig auf den Play Knopf drücken können. Und dann chatten wir munter paralel zu den Folgen. So läuft ein Online-Filmabend ab.

    Ich selbst werde auch drann teilnehemen und freue mich schon darauf mit dem Wissen wie die Serie endet mal wieder Staffel 1 Folgen zu gucken (Spoiler braucht ihr im Chat aber nicht zu befürchten), und natürlich mit Gleichgesinnten über die jeweilige Folge zu chatten. Das ganze wird auch eine nette Einstimmung auf die FEDCON nächste Woche. Ihr seit also alle herzlich eingeladen.

    PS: Ihr müsst natürlich nicht von Anfang an mit dabei sein. Ihr könnt auch gerne bei einer späteren Folge mit einsteigen. Oder einfach auch so zwischendurch vorbeischauen.

  10. #200
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    Apollo wird demnächst in Law and Order UK mit einer Festen rolle zusehen sein als Detective Sergeant

    Law & Order: UK ist eine britische Krimiserie und ein Spin-off des amerikanischen TV-Formats „Law & Order“. Die Serie wird von den Produktionsgesellschaften Kudos Film and Television, Wolf Films und NBC Universal finanziert. Head-Writer und Regisseur Chris Chibnall nutzte für die ersten Folgen Drehbücher und Episoden ihrer Mutterserie. Law & Order: UK spielt in London und verfolgt das gleiche Schema wie das Original. Des Weiteren ist Law & Order: UK die erste amerikanische Drama-Fernsehserie, die für das britische Fernsehen umgeschrieben wurde. Ab 4. Februar 2010 wird der Pay-TV - Sender FOX die Serie in Deutschland ausstrahlen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Law_&_Order:_UK
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