Enterprise
03.01.2006, 14:13
Epidemie tötet World-of-Warcraft- Figuren
Seuchen und tödliche Krankheiten sind offenbar nicht nur eine Geißel der normalen Welt: Schon tausende Spieler-Charaktere des Online-Adventures "World of Warcraft" sind nach einem Bericht der BBC der "Verseuchtes-Blut-Krankheit" zum Opfer gefallen.
"World of Warcraft" hat sich seit seiner Veröffentlichung im November vergangenen Jahren zum erfolgreichsten Spiel seines Genres weltweit entwickelt. Hersteller Blizzard spricht von mehr als vier Millionen Menschen, die das Adventure regelmäßig spielen. Dabei folgt "World of Warcraft" den klassischen Fantasy-Regeln: In einer Welt, bevölkert von den üblichen Menschen, Elfen, Orks und anderen Kreaturen muss der Spieler sich Herausforderungen stellen und Aufgaben erledigen - dabei wird er um so stärker, je mehr der Missionen er erfolgreich beenden konnte.
Hakkar ist der Gott des Blutes
Um das Spiel spannend zu halten, fügt Blizzard immer wieder neue Szenarien hinzu. In der vergangenen Woche war das das Zul’Gurub-Verlies, wo der Spieler den furchteinflößenden Hakkar stellen und töten soll, den Gott des Blutes. Unter anderem ist der in der Lage, andere Spieler mit der "Verseuchtes-Blut-Krankheit" zu infizieren, die schwächere Charaktere sofort umbringen kann.
Eigentlich sollte die Seuche nur in der unmittelbaren Umgebung des Gottes wirken. Allerdings schafften es Spieler irgendwie, ein virtuelles Haustier mit der tödlichen Krankheit zu infizieren und in der Hauptstadt Ogrimmar auszusetzen, wo die Krankheit sich von Spieler zu Spieler verbreitete.
Selbst stärkere Charaktere sterben in kurzer Zeit an der Krankheit. Der erste Server, der von der Seuche befallen wurde, war Archimonde, laut BBC sollen aber mindestens noch zwei weitere betroffen sein. In den Online-Foren zu dem Spiel ist von "hunderten Leichen" die Rede, die in den virtuellen Städten und Dörfern auf den Straßen liegen.
Wurde die Seuche absichtlich verbreitet?
"In der Diskussion unter den Spielern geht es jetzt darum, ob die Seuche mit Absicht verbreitet wurde, auch wenn das angesichts der Effekte unwahrscheinlich ist", zitiert die BBC Paul Younger, einen der Macher der Website "worldofwarcraft.net". "Es gibt den Spielern etwas, über das sie sich unterhalten können und könnte der erste richtige Welt- Event werden."
Glücklicherweise können tote Charaktere in "World of Warcraft" wieder auferstehen. Blizzard versucht das Problem mit Patches und Server-Neustarts in den Griff zu bekommen. Trotzdem gibt es immer wieder Berichte über neue Ausbrüche der tödlichen Krankheit.
Die "Verseuchtes-Blut-Krankheit" ist übrigens nicht die erste Seuche, die sich unter Figuren aus Computerspielen verbreitet: Im Mai 2000 starb eine große Zahl von Sims-Charakteren an einer Infektion, die von einem Meerschweinchen übertragen wurde.
Seuchen und tödliche Krankheiten sind offenbar nicht nur eine Geißel der normalen Welt: Schon tausende Spieler-Charaktere des Online-Adventures "World of Warcraft" sind nach einem Bericht der BBC der "Verseuchtes-Blut-Krankheit" zum Opfer gefallen.
"World of Warcraft" hat sich seit seiner Veröffentlichung im November vergangenen Jahren zum erfolgreichsten Spiel seines Genres weltweit entwickelt. Hersteller Blizzard spricht von mehr als vier Millionen Menschen, die das Adventure regelmäßig spielen. Dabei folgt "World of Warcraft" den klassischen Fantasy-Regeln: In einer Welt, bevölkert von den üblichen Menschen, Elfen, Orks und anderen Kreaturen muss der Spieler sich Herausforderungen stellen und Aufgaben erledigen - dabei wird er um so stärker, je mehr der Missionen er erfolgreich beenden konnte.
Hakkar ist der Gott des Blutes
Um das Spiel spannend zu halten, fügt Blizzard immer wieder neue Szenarien hinzu. In der vergangenen Woche war das das Zul’Gurub-Verlies, wo der Spieler den furchteinflößenden Hakkar stellen und töten soll, den Gott des Blutes. Unter anderem ist der in der Lage, andere Spieler mit der "Verseuchtes-Blut-Krankheit" zu infizieren, die schwächere Charaktere sofort umbringen kann.
Eigentlich sollte die Seuche nur in der unmittelbaren Umgebung des Gottes wirken. Allerdings schafften es Spieler irgendwie, ein virtuelles Haustier mit der tödlichen Krankheit zu infizieren und in der Hauptstadt Ogrimmar auszusetzen, wo die Krankheit sich von Spieler zu Spieler verbreitete.
Selbst stärkere Charaktere sterben in kurzer Zeit an der Krankheit. Der erste Server, der von der Seuche befallen wurde, war Archimonde, laut BBC sollen aber mindestens noch zwei weitere betroffen sein. In den Online-Foren zu dem Spiel ist von "hunderten Leichen" die Rede, die in den virtuellen Städten und Dörfern auf den Straßen liegen.
Wurde die Seuche absichtlich verbreitet?
"In der Diskussion unter den Spielern geht es jetzt darum, ob die Seuche mit Absicht verbreitet wurde, auch wenn das angesichts der Effekte unwahrscheinlich ist", zitiert die BBC Paul Younger, einen der Macher der Website "worldofwarcraft.net". "Es gibt den Spielern etwas, über das sie sich unterhalten können und könnte der erste richtige Welt- Event werden."
Glücklicherweise können tote Charaktere in "World of Warcraft" wieder auferstehen. Blizzard versucht das Problem mit Patches und Server-Neustarts in den Griff zu bekommen. Trotzdem gibt es immer wieder Berichte über neue Ausbrüche der tödlichen Krankheit.
Die "Verseuchtes-Blut-Krankheit" ist übrigens nicht die erste Seuche, die sich unter Figuren aus Computerspielen verbreitet: Im Mai 2000 starb eine große Zahl von Sims-Charakteren an einer Infektion, die von einem Meerschweinchen übertragen wurde.